Vom Londoner Zentrum bringt dich der Zug bis Portsmouth Harbour direkt ans Wasser. Nach kurzer Überfahrt landest du in Ryde Pier Head und steigst in die Island Line, die über den historischen Pier rollt. Zwischen Sand, Strandkiosken und viktorianischem Flair gelingt der Übergang spielend, während die See den Takt für deinen nächsten Inselspaziergang vorgibt.
Ab Roma Termini geht es per Zug nach Civitavecchia, wo Nachtfähren nach Olbia oder Cagliari warten. Nach dem sanften Ankommen erreichst du Sardiniens Bahnlinien Richtung Sassari, Golfo Aranci oder Cagliari. Dazwischen: duftende Macchia, ruhige Buchten, weite Horizonte und bewegte Geschichte. Die Abfolge aus Gleisen und Wellen macht jeden Abschnitt glaubwürdig erlebbar.
Mit dem Zug erreichst du Barcelonas Hafen und gehst an Bord Richtung Palma de Mallorca. Von dort fährt der holzgetäfelte Tren de Sóller durch Orangenhaine und Tunnel bis zur Küste. Architektur, Berge, Meer und Inselküche verbinden sich zu einer Reise, die Klassik, Komfort und mediterrane Leichtigkeit mit nachhaltiger Fortbewegung elegant zusammenführt.
Die Lichter von Palermo erscheinen wie verstreute Sterne, während Kaffee in der Hand und leises Maschinenbrummen den Takt geben. Du trittst aufs Deck, atmest Zitrusduft vom Land, und plötzlich ergibt die ganze Umstiegslogik Sinn: Ankommen mit Raum, Rhythmus und der Gewissheit, genau im richtigen Tempo unterwegs zu sein.
Die Island Line rollt über die Bohlen des Piers, links und rechts Wasser, und am Ende wartet Sand. Du hast keine Eile, weil die Fähre dich direkt ins Herz der Strecke gebracht hat. Ein kurzer Blick zurück zur See genügt, und die Insel öffnet dir freundlich ihre Tür.
Der historische Zug rattert durch die Serra de Tramuntana, das Holz der Wagen knarzt angenehm, und hinter dem Tunnel entrollt sich ein Tal voller Orangen. Die Reise hierher war kein Sprint, sondern ein Reigen aus Hafen, Deck, Gleis und Dorfplatz. Genau deshalb bleibt dieser Moment so klar.
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